Warum First-Party-ID-Lösungen heute so wichtig sind

First-Party-Identity-Resolution: Warum es wichtig ist
Identitätsauflösung

Warum First-Party-ID-Lösungen heute so wichtig sind

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Das Wichtigste in Kürze

Der Haupttreiber für First-Party-ID-Lösungen ist die steigende Sensibilisierung für den Schutz persönlicher Daten im Internet. Mit dem wachsenden Bewusstsein für Datenschutz werden Einwilligungen für Third-Party-Datenverwendung und Cookies von Drittanbietern stärkeren regulatorischen Maßnahmen unterworfen und geraten in der öffentlichen Wahrnehmung zunehmend in Verruf. Cookies waren traditionell ein Schlüsselelement personalisierter Werbung im Internet. Unternehmen stehen nun vor der Herausforderung, alternative Wege zu finden, um Zielgruppen effektiv zu erreichen.

Was ist Identity Resolution?

Kunden erwarten, dass Unternehmen ihre Daten verantwortungsvoll nutzen, um ihnen maßgeschneiderte und für sie relevante Inhalte anzubieten. Identitätsauflösung ist der Schlüssel, um ein geräte-, domänen- und kanalübergreifendes konsistentes Kundenerlebnis zu schaffen. Hierbei werden mit Zustimmung der Kunden sämtliche Daten und Informationen, die über einen Kunden gewonnen werden, mithilfe eines ID-Graphen zusammengeführt. Ein ID-Graph zeigt auf, welche Geräte (beispielsweise Smartphones, Tablets und Laptops) eine Person verwendet und über welche Identifier (zum Beispiel E-Mail-Adressen, Mobilfunknummern und Kundennummern) diese Person angesprochen werden kann. Durch die Kombination von Verhaltensdaten, Ereignissen sowie persönlichen und transaktionsbezogenen Informationen ermöglicht ein eigener ID-Graph präziseres Targeting.

Zusammenarbeit von Utiq und Teavaro

Vor Kurzem gaben Utiq, das neue europäische Ad-Tech-Unternehmen, und Teavaro, das führende europäische Unternehmen für Marketing-Identitätslösungen, ihre langfristige Partnerschaft bekannt. Mit Utiqs Authentic Consent Service und Teavaros Plattform für First -Party Identity Resolution wird eine Lücke geschlossen, um verantwortungsvolles digitales Marketing unter Einhaltung strengster Datenschutzbestimmungen im offenen Web zu ermöglichen.

Teavaro verfügt über eine ausgereifte Plattform, um einen dynamischen ID-Graphen in Echtzeit zu erstellen und zu pflegen. Als strategischer Technologiepartner von Utiq verfügt Teavaro über das notwendige Fachwissen, um Unternehmen bei dem Einsatz von Utiqs Service bestmöglich zu unterstützen. So schafft Teavaro Mehrwert in zwei Bereichen: Durch den nahtlosen und reibungslosen Einsatz sowie die Integration des Authentic Consent Service von Utiq in den existierenden MarTech und AdTech Stack sowie die Erweiterung unternehmenseigener First-Party-ID-Graphen mit Hilfe des Authentic Consent Services.

Wie der Authentic Consent Service funktioniert

Nachdem Nutzer ihre Zustimmung gegeben haben, initiiert Utiq einen sicheren API-Aufruf beim Netzbetreiber, um ein Netzwerksignal zu erhalten. Dieses Signal bildet die Grundlage für die Generierung des consentpass, eines einzigartigen Zufallswerts, der eng mit dem Netzwerksignal verbunden ist und durch zwei sichere Aktivierungssignale repräsentiert wird: den martechpass und den adtechpass. Der martechpass ist als längerfristiger, partnerspezifischer Pass (ein reiner First-Party Pass) für Marketingzwecke konzipiert, während der adtechpass als kurzfristiger Pass mit Marken und Websites für gezielte Werbezwecke geteilt wird. Diese sicheren Signale funktionieren browser- und geräteübergreifend und erhöhen die Genauigkeit der Zielgruppenansprache, während sie gleichzeitig die strengsten Datenschutzstandards erfüllen.

Personalisiertes Marketing in einer cookielosen, digitalen Welt

Der Authentic Consent Service ermöglicht es Unternehmen, gezielt potenzielle Kunden und Interessenten im offenen Internet anzusprechen, auch ohne Verwendung von Third-Party-Cookies. Der Schlüssel liegt in der Zusammenarbeit von Utiq mit Demand-Side-Plattformen (DSPs), über die Werbeflächen von Publishern gebucht werden können. Damit wird ein medienübergreifendes Frequency Capping ermöglicht und sichergestellt, dass die Werbung tatsächlich von Personen und nicht von Bots gesehen wird.

Die Lösung von Teavaro unterstützt Unternehmen dabei, den Martechpass in ihren eigenen Identitätsauflösungsgraphen zu integrieren und so unter anderem ihre eigenen First-Party-Daten zu nutzen. Dies ermöglicht es Unternehmen, ihre Werbung effektiv an die richtigen Empfänger zu liefern. Darüber hinaus können Zielgruppen erstellt werden, die ähnliche Merkmale wie bestehende Kunden aufweisen, wodurch das Potenzial erhöht wird, potenzielle Kunden anzusprechen und sie in neue Kunden umzuwandeln. Retargeting-Nachrichten können auch basierend auf Benutzerdaten weiter personalisiert werden, auf die über den unternehmenseigenen Identitätsauflösungsgraphen zugegriffen werden kann.

Dieser Ansatz gewährleistet eine effektive Individualisierung von Marketingkampagnen und markiert einen Schritt in Richtung einer personalisierten und dennoch datenschutzkonformen digitalen Zukunft.

Verbesserung der Nutzeridentifikation

Darüber hinaus kann der martechpass genutzt werden, um unternehmenseigene ID-Graphen zu verbessern. Er erlaubt es Unternehmen, das Netzwerksignal zu verarbeiten, das bisher ausschließlich Telekommunikationsunternehmen vorbehalten war, um eine datenschutzkonforme Ansprache von Kunden im offenen Web zu ermöglichen – ohne auf intransparente Verfahren wie digitale Fingerabdrücke oder probabilistisches Matching zurückzugreifen. Zusätzlich können mit Hilfe des martechpass unternehmenseigene ID-Graphen erweitert werden, um First-Party-Daten über sämtliche Touchpoints hinweg zu aktivieren. Durch die Erweiterung des ID-Graphen können Unternehmen die Nutzeridentifikation zwischen App und Web sowie geräte- und dömanenübergreifend verbessern.

Vorteile von Identity Resolution

Der Einsatz eines eigenen ID-Graphen führt zu handfesten Vorteilen für Unternehmen und ihre Kunden. Ein Unternehmen zum Beispiel setzte vor der Zusammenarbeit mit Teavaro auf herkömmliche Lösungen, indem allein die Anmeldeinformationen der Kunden mit dem First-Party-Cookie auf der eigenen Website verknüpft wurden. Nach der Einführung von Teavaros Multi-Domain-Identitätsauflösung, die hilft, Anmeldeinformationen von einer verknüpften Website zu nutzen, konnten 26 Prozent mehr Kunden identifiziert werden, was 8,7 statt 6,9 Millionen Nutzern entspricht. Noch höher war die Zahl der aufgelösten Seitenaufrufe, die von 71 auf 167 Millionen stiegen – ein Anstieg von 135 Prozent.

Consent als Schlüssel zur Identitätsauflösung

Die Erhebung und Verarbeitung von Daten für die Erstellung eines ID-Graphen und die Nutzung von Utiqs Authentic Consent Service ist nur möglich, wenn zuvor die Zustimmung der Kunden eingeholt wurde. Ohne diese Einwilligung können die relevanten Daten nicht gespeichert und verarbeitet werden. Nutzer erhalten die Möglichkeit, ihre Zustimmung für die Verwendung ihrer persönlichen Daten zu geben. Gleichzeitig können Unternehmen personalisierte Inhalte bereitstellen, ohne dass die Privatsphäre der Nutzer gefährdet wird.

Unsere Mission ist es, Menschen, Marken und Medien wirklich zu verbinden

Wir glauben, dass eine echte Verbindung auf einer ausdrücklichen Zustimmung aufbaut und mit der Zeit wächst, da sie allen einen einzigartigen Wert bietet. Die daraus resultierenden Beziehungen bilden die Grundlage für skalierbares, personenbasiertes Marketing, indem Inhalte und Interaktionen auf einzelne Personen und nicht auf Segmente zugeschnitten werden. Dies ermöglicht eine bidirektionale Kommunikation.

Über den Autor:

Dirk Rohweder

COO & CoFounder

Dr. Dirk Rohweder, COO & Co-Founder blickt auf über mehr als 30 Jahre Erfahrung in Führungspositionen in den Bereichen IT, Telekommunikation, Konsumgüter und Beratung, unter anderem als CIO der Paulaner Brauerei Gruppe und T-Mobile (UK und Deutschland) zurück.

Seit 2012 konzentriert er sich auf Kundendaten als strategisches Asset und Grundlage für Omnichannel-Marketing, datengetriebene Geschäftsmodelle, Datenschutz und Einwilligung von Marketingaktivitäten (DSGVO).

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E Mail Trigger Marketing als Teil deiner Customer Journey

E-Mail-Trigger-Marketing
KUNDENBINDUNG

E Mail Trigger Marketing als Teil deiner Customer Journey

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Das Wichtigste in Kürze

  Doch was genau verbirgt sich hinter dieser innovativen Strategie, und wie unterscheidet sie sich von herkömmlichem E-Mail-Marketing?

Grundlage: CRM-Daten und Kundensegmentierung

Im herkömmlichen E-Mail-Marketing werden oft Massen-E-Mails an alle Kunden versendet, unabhängig von ihren individuellen Interessen und Verhaltensweisen. Das Mail Marketing mit Triggern hingegen nutzt die umfangreichen Daten aus dem Customer Relationship Management (CRM)- und Verhaltensdaten aus Web und App, um Kunden in verschiedene Segmente zu unterteilen. Diese Segmentierung ermöglicht es, E-Mails gezielt an bestimmte Kundengruppen zu senden, basierend auf ihrem Verhalten, ihren Interessen und vergangenen Aktivitäten.

Verhaltensbasierte Trigger und ihre Anwendung

Ein entscheidender Unterschied liegt in der Verwendung von verhaltensbasierten Triggern. Zum Beispiel kann ein Trigger ausgelöst werden, wenn ein Kunde seinen Warenkorb verlässt, ohne einen Kauf abzuschließen. In diesem Fall erhält der Kunde automatisch eine E-Mail mit zusätzlichen Informationen zu den im Warenkorb befindlichen Produkten. Diese E-Mails können personalisierte Empfehlungen, Upsell-Angebote und sogar preissensitive Informationen enthalten. Die Daten werden an ein Mail-System weitergeleitet, das die Informationen verarbeitet und zur Personalisierung von E-Mails verwendet. 

Relevantere Ergebnisse und gesteigerte KPIs

Die Verwendung von Behavioral-Daten und Triggern führt zu wesentlich relevanteren Ergebnissen. Die Öffnungs- und Klickraten von Trigger-Marketing-Nachrichten sind doppelt so hoch wie bei klassischen Kampagnen ohne Behavioral-Daten oder Trigger. Darüber hinaus kann die Conversion-Rate um bis zu 50% höher sein, wenn sie mit vergleichbaren Gruppen verglichen wird. Dies führt zu höheren Umsätzen, da mehr Kunden zu Käufern werden.

Der ID-Graph: Die Lösung von Teavaro

Eine entscheidende Komponente, um Mail Marketing mit Triggern erfolgreich umzusetzen, ist der ID-Graph. Dieser ermöglicht die valide Verknüpfung von E-Mail-Daten mit First-Party-Daten, um ein umfassendes Bild des Kunden zu erhalten. Teavaro, ein Experte auf diesem Gebiet, bietet Beratung und Lösungen zur Implementierung eines ID-Graphen. Durch die Anreicherung von Kundendaten mit Interessentendaten können Unternehmen das volle Potenzial von Triggern nutzen, um personalisierte E-Mails zu senden und den Customer Lifetime Value zu erhöhen.

Vorteile von Triggern gegenüber klassischem E-Mail-Marketing

Die Vorteile von Triggern gegenüber klassischem E-Mail-Marketing sind signifikant. Trigger-Marketing-Nachrichten erzielen nicht nur höhere Öffnungs- und Klickraten, sondern führen auch zu einer gesteigerten Kundenbindung und einer erhöhten Loyalität zur Marke. Dies sind strategische Langzeitziele, die durch gezielte, personalisierte E-Mails erreicht werden können.

Die Anwendung von Triggern sollte je nach Use Case angepasst werden.

Warenkorbabbrüche sind ein häufiger Anwendungsfall, um Kunden am Anfang der Customer Journey abzuholen. Langfristig geht es jedoch darum, die Kundenbindung zu stärken und den Customer Lifetime Value zu erhöhen. Dies erfordert eine fortlaufende Analyse der Kundeninteraktionen und eine Anpassung der Trigger-Strategie.

Der aktuelle Standard im E-Mail-Marketing

Der aktuelle Standard im E-Mail-Marketing besteht hauptsächlich darin, Rabatte und Angebote zu bewerben. Obwohl Rabatte wichtige verkaufsfördernde Maßnahmen sind, sollten sie nicht die einzige Lösung sein. Unternehmen sollten stattdessen nach Möglichkeiten suchen, zusätzlichen Mehrwert für ihre Kunden zu schaffen, indem sie ihre Ressourcen und Kapazitäten sinnvoll einsetzen.

Die Bedeutung von Trigger-Mails für die Customer Journey

Trigger-Mails sind von entscheidender Bedeutung für die Customer Journey, da sie sich an den verschiedenen Phasen des Kundenzyklus orientieren. Daten aus dem CRM-System dienen als Grundlage, um Onlinebesucher in relevante Segmente zu unterteilen und die richtigen Triggernachrichten zur richtigen Zeit zu senden. Sehr viele Kunden sind überfordert, diese Daten effektiv zu nutzen, weshalb wir von Teavaro mit unserem ID-Graphen für Klarheit sorgen.

Insgesamt hat Mail Marketing mit Triggern das Potenzial, die Effektivität des E-Mail-Marketings erheblich zu steigern. Durch die Verwendung von Behavioral-Daten, personalisierten Trigger-Nachrichten und den Einsatz eines ID-Graphen können Unternehmen ihre Kundenbindung stärken, die Conversion-Raten steigern und langfristige Kundenloyalität aufbauen. Teavaro steht dabei als kompetenter Partner zur Verfügung, um Unternehmen bei der Umsetzung dieser innovativen Strategie zu unterstützen. Teavaro steht Unternehmen als kompetenter Partner bei der Umsetzung dieser innovativen Strategie zur Seite.

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Wir glauben, dass eine echte Verbindung auf einer ausdrücklichen Zustimmung aufbaut und mit der Zeit wächst, da sie allen einen einzigartigen Wert bietet. Die daraus resultierenden Beziehungen bilden die Grundlage für skalierbares, personenbasiertes Marketing, indem Inhalte und Interaktionen auf einzelne Personen und nicht auf Segmente zugeschnitten werden. Dies ermöglicht eine bidirektionale Kommunikation.

Über den Autor:

Dirk Rohweder

COO & CoFounder

Dirk verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung in Führungspositionen in den Bereichen IT, Telekommunikation, Konsumgüter und Beratung, unter anderem als CIO der Paulaner Brewery Group und T-Mobile (UK und Deutschland).

Seit 2012 konzentriert er sich auf Kundendaten als strategisches Asset und Grundlage für Omnichannel-Marketing, datengetriebene Geschäftsmodelle, Datenschutz und Marketingeinwilligung (DSGVO).

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